Gasgrill Test 2015/2016 – die Testsieger im Vergleich

Gasgrills werden immer beliebter in Deutschland und anderen Ländern. Waren früher Holzkohlegrills die unangefochtene Nummer eins, so hat der Gasgrill schon längst aufgeholt. Statistiken zeigen, dass beide Grillarten auf Kopfhöhe bei den Marktanteilen sind. Wir befassen uns überwiegend mit Gasgrills, aber haben wir auch Holzkohlegrills und andere Grills getestet.

Weber Gasgrill aus dem Test

Weber Gasgrill aus dem Test

Hier schauen wir uns die unserer Meinung nach besten Gasgrills im Test genau an und zeigen Ihnen Stärken, Schwächen und Ausstattungsmerkmale der Testsieger. Alle hier in der Rangliste vorkommenden Gasgrills sind hervorragende Modelle und gehören zu den besten, die sie für Geld kaufen können. Aber natürlich gibt es noch kleine Unterschiede, die die Reihenfolge in den Testergebnissen beeinflussen.

Die besten Gasgrills 2015/2016

Hier sind die unserer Meinung nach besten Gasgrills aus den Testberichten von 2015 und 2016. Beachten muss man natürlich, dass der Preis und damit das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Gasgrills hier eine ganz entscheidende Rolle spielt. Denn wenn Sie sich einen Grill kaufen für 100 €, dann können sie einfach nicht die gleiche Qualität und das gleiche Grillergebnis erwarten, wie bei einem Modell für 600 oder 700 €.

Denn bei den Gasgrills zeigt sich immer wieder, dass es nach oben preislich kaum eine Grenze gibt. Luxusgrills kosten teilweise mehrere 1000 €. Da dies unserer Meinung nach nur eine ganz kleine Zielgruppe betrifft, beschränken wir uns bei den Tests auf Gasgrills unter 1000 €. Durch unseren Testfaktor Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigen wir die unterschiedlichen Preise. D.h. auch ein sehr günstiger Gasgrill, wie das Modell von Profi Cook, kann bei uns durchaus in den vorderen Platzierungen auftauchen. Trotzdem merkt man diesen Grills meistens an, dass hier eben bei Verarbeitung und Qualität eingespart werden musste, um den günstigen Kaufpreis zu erreichen.

Hier muss der Käufer einfach abwägen, ob er einen perfekten Grill möchte oder sich mit einem guten Preis zufrieden gibt und dafür auch ein paar Abstriche in Kauf nimmt. Wir weisen natürlich immer darauf hin.

Testsieger Weber Spirit E-310 Classic – einfach der Beste!

Weber Spirit E-310 Gasgrill

Weber Spirit E-310 Classic Gasgrill

Der Weber Spirit E-310 Classic Gasgrill ist der unserer Meinung nach momentan beste Grill dieser Klasse unter 1000 €. Die Ausstattung, Verarbeitung und das Grillergebnis sind einwandfrei und er hat nur Stärken. Schwächen sucht man beim Spirit E-310 von Weber vergeblich und so kann er sich als Testsieger bei uns platzieren. Der Weber Grill hat drei stufenlos regulierbare Brenner mit Piezo-Zündung und einem porzellanemailliertem Grillrost aus Stahl.

Bei den Kundenbewertungen schneidet er mit Bestwerten ab und zeigt auch durch die sehr positiven Erfahrungsberichte durch die Käufer, dass er einfach zur Spitzenklasse unter den Gasgrills gehört. Kein Wunder, das es sich hier um ein Modell von Weber handelt. Denn Weber zeichnet sich durch die hohe Qualität und das perfekte Grillergebnis auf seinen Grills aus. Wer diesen Grill auf seiner Terrasse oder im Garten stehen hat, der verliebt sich gleich in den tollen Look dieses Luxusgrills. Für uns der ganz klare Testsieger dieses Jahr und wir können das Modell einfach nur empfehlen.

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Platz 2 – Napoleon Triumph T410SB Gasgrill

Napoleon Triumph T410SB im Test

Napoleon Triumph T410SB im Test

Der Triumph T410 landet nur ganz knapp hinter dem Weber Gasgrill. Der hervorragende Grill vom Hersteller Napoleon glänzt bei den Kunden-Erfahrung mit einer Top-Bewertungszahl und die Erfahrungsberichte über diesen Grill sind einfach hervorragend.

Auch bei uns im Testbericht zeigte er seine ganzen Grillstärken und glänzt mit drei Hauptbrennern und einem Seitenbrenner und eine sehr gute Gesamtleistung von 14,4 kW. Die Hitzeentwicklung und Verteilung beim Napoleon Triumph T410 SB ist Spitzenklasse und mit einer großen Grillfläche ausgestattet ist er auf jeder Grillparty der Star.

Verarbeitungsqualität und beste Materialien sorgen für hohe Zufriedenheit bei den Kunden. Vorbildlich sind auch die gusseisernen Grillroste für ein hervorragendes Grillen von Steaks und Co. Direktes und indirektes Grillen wird mit dem Napoleon Triumph zum Vergnügen und so kann er sich bei uns unter den Testsiegern auf dem zweiten Platz einreihen. Hätten wir den ersten Platz teilen wollen, dann hätten wir diese beide Grills nebeneinander gesetzt. Denn sie geben sich so gut wie nichts.

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Platz 3 und Preis-Leistungssieger – Profi Cook PC-GG 1057

Profi Cook PC-GG 1057 im Test

Profi Cook PC-GG 1057 im Test

Der drei Brenner Gasgrill von Profi Cook ist der Preis-Leistungssieger unter den diesjährigen Testsiegern. Denn er bietet für seinen Kaufpreis, von nicht einmal 250 € zum Zeitpunkt des Testberichtes, eine hervorragende Grillleistung und auch bei der Verarbeitung kann er sich durchaus sehen lassen.

Zwar reicht es nicht ganz an die beiden vor ihm platzierten Modelle von Weber und Napoleon ran, aber das kann man bei diesem Schnäppchenpreis auch wirklich nicht erwarten. Für wenig Geld bekommt man einen Gasgrill mit 3 Brennern und mit einem schönen Aussehen durch die Verarbeitung mit Edelstahl und einer Grillfläche von 54 cm x 40 cm.

Ausreichend große Ablageflächen, schnelle Aufheizzeit und ein integriertes Grillthermometer in der Grillhaube sorgen für Spaß beim Grillmeister. Die Arbeitshöhe ist mit 85 cm auch für größere Griller angenehm und im Unterschrank ist genug Raum, um sein Grillzubehör zu verstauen. Auch bei den Kundenerfahrungen kann der kann der Preis-Leistungssieger zeigen, was unter seiner Grillhaube steckt: denn mit 4,3 von 5 Sternen schneidet er für ein Modell dieser Preisklasse hervorragend ab.

Die Erfahrungen sind fast durch die Bank sehr positiv und die Kundenzufriedenheit ist hoch.

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Platz 4 – Landmann Gas-Grillwagen Triton 2.0 – Kompakt und praktisch

Landmann Gasgrill Triton 2.0

Landmann Gasgrill Triton 2.0

Der zwei Brenner Gasgrill von Landmann ist vor allem für Menschen, die nicht ganz so viel Platz für den Grill haben, sehr interessant. Denn von den Grillleistungen braucht er sich nicht hinter den größeren Konkurrenten zu verstecken, bietet aber sehr kompakte Abmessungen um auch auf kleinem Stauraum (zum Beispiel auf dem Balkon) gelagert werden zu können.

Denn klappt man die beiden Seitenablagen ein, dann braucht er kaum Stellfläche. Mit 57 x 122 x 121 cm ist er sozusagen der kompakteste in diesem Test. Wer es noch kleiner möchte muss zu einem Weber Q100 greifen.

Von der Ausstattung her liefert er sehr gute Ergebnisse ab: ein Grillrost aus emailliertem Gusseisen mit sehr guter Hitzeverteilung, ein eingebautes Grillthermometer, die Piezo-Zündung und zwei Grillroste mit jeweils halber Abdeckung der Grillfläche. Die Bewertungen der Kunden sind mit 4,4 von 5 Sternen sehr gut und er ist auch in den Bestsellerlisten immer sehr weit vorne zu finden.

Wer etwas weniger Platz hat, und trotzdem einen vollwertigen Gasgrill auf seinem Balkon haben möchte, der sollte zum Landmann Triton 2.0 greifen

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Platz 5: Outdoorchef Canberra 4G Gasgrill – Tolle Optik und viel Leistung

Outdoorchef CANBERRA 4G im Test

Outdoorchef CANBERRA 4G im Test

Der Outdoorchef Canberra 4G sieht erst mal verdammt gut aus! Wer vor diesem Grill steht, der freut sich erst mal an der perfekten Optik dieses sehr guten Grills. Insgesamt vier stufenlos regulierbare Brenner, die mittels Mehrfachzündung gezündet werden, bieten perfekte Hitzeentwicklung und Verteilung unter der Grillhaube des Gasgrills.

Ein Grillthermometer in der Grillhaube, sowie der gusseiserne Deckel sorgen für perfektes Grillerlebnis. Die Arbeitsflächen an den Seiten sind sehr großzügig und stabil und bieten Platz führ Grillzubehör und Grillgut. Im Unterschrank ist ausreichend Platz – nicht nur für eine Gasflasche. Der vierteilige, gusseiserne Grillrost plus der Warmhalterost sorgen für viel Spaß beim Grillen. Sowohl indirektes als auch direktes Grillen funktioniert so perfekt.

Der Reinigungsaufwand ist nicht so umfangreich bei diesem Gasgrill, weil die Materialien gut gewählt sind und die Bauteile gut konzipiert. Außerdem zeichnet sich der Outdoorchef Canberra 4G Gasgrill durch die sehr guten Bewertungen und Erfahrungen seitens der Kunden aus. Immer ein gutes Merkmal für einen Grill. Das hat er allerdings gemeinsam mit den hier unter den Testsiegern befindlichen besten Modellen.

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Resümee zu den Testsiegern

Weber Gasgrills sind Testsieger bei uns

Weber Gasgrills sind Testsieger bei uns

Die in unserer Bestenliste aufgeführten Testsieger unter den Gasgrills zeichnen sich alle aus durch ihre große Beliebtheit bei den Kunden und sehr gute Qualität. Von der Qualität muss nur der Profi Cook leichte Abstriche in Kauf nehmen. Das ist einfach seinem günstigen Preis geschuldet. Der Weber Spirit E-310 Classic und der Napoleon Triumph T410 SB heben sich allerdings von der Konkurrenz ab.

Sie sind einfach noch mal einen Tick besser als die anderen hier aufgeführten Modelle. Natürlich hat das auch seinen Preis und jeder Interessent an einem neuen Gasgrill muss sich einfach darüber klar werden, ob er bereit ist dafür etwas mehr Geld auszugeben oder nicht. Unsere Erfahrung dazu ist: der Impuls bei der Anschaffung eines neuen Modells ist natürlich immer etwas Geld zu sparen. Zumindest unter den “Normalsterblichen”. Uns geht das jedes Mal auch so!

Allerdings muss man hier wirklich sagen, dass man sich dann teilweise jahrelang ärgert. Da man einen Grill nicht alle zwei Jahre neu kauft – in der Regel – sollte man hier durchaus lieber 200 oder 300 € mehr ausgeben und dann freut man sich jahrelang über sein Grillfleisch, Würstchen und Co.. Wer noch größere Ambitionen hat beim Grillen und sich an Grillrezepte wagt, die für Normalos nichts mehr sind, der sollte ohnehin nicht lange überlegen und zu einem sehr guten Grill greifen. Denn wer sich ein Billigmodell aus dem Baumarkt oder dem Internet kauft, der wird damit nicht lange glücklich sein. So zumindest unsere Meinung!

Für Einsteiger unter den Gasgrillern haben wir im folgenden noch einmal einige Informationen zusammengefasst zum Thema Grillen mit Gas.

Wie funktioniert eigentlich ein Gasgrill?

Wie der Name schon sagt wird ein Gasgrill mit Flüssiggas betrieben. Hier kommt in der Regel Propangas zum Einsatz. In manchen Fällen wird auch Butangas eingesetzt. Das flüssige Gas, egal ob Propan oder Butan, wird mit der Gasflasche transportiert und Gasflaschen gibt es eigentlich in jedem Campingzubehörmarkt und in jedem Baumarkt. Auch auf den Campingplätzen im Urlaub findet man immer Gasflaschen zum Tausch.

Voraussetzung ist natürlich das man eine Standardgröße sein Eigen nennt. Wer mit einer Alugasflasche auf einen Campingplatz in Italien oder Spanien geht, der wird es schwer haben ein Tauschmodell zu bekommen. Besser sind hier die Stahlgasflaschen mit 5 Kilo oder 11 Kilo, die sie nahezu überall austauschen können. Die fünf Kilo ist sie allerdings noch mal im Vorteil.

Gasgrill-Check Tipp: Mehr Infos zur Sicherheit und dem richtigen Umgang mit Gasflaschen beim Grillen bekommst Du im folgenden Artikel: Mehr Infos zur Gasflasche >>

Ein Gasgrill selber besteht – ähnlich wie ein Holzkohlegrill – aus einem Grillwagen, auf dem der Grill mit Deckel aufgebracht ist. Der Grillrost ist meistens aus emailliertem Stahl oder Gusseisen und auf diesem legt man die Steaks, Würste und anderes Grillgut.

Aluschiene über einem Brenner

Aluschiene über einem Brenner

Das Gas wird über den Druckminderer durch den Gasschlauch zu den Brennern transportiert, wo mittels einer eines Zündmechanismus die Gasflamme angemacht wird. Über den einzelnen Brennern befinden sich meist Aluschienen um Fetttropfen in die offene Flamme und damit Flammenbildung zu vermeiden.

Je nach Größe des Gasgrills variiert die Brenneranzahl von einem Brenner bis hin zu teilweise 7 und mehr Brennern. Das bringt allerdings nicht mehr viel für den “Normalsterblichen“. Wir empfehlen einen Gasgrill mit mindestens zwei, besser drei Brennern. Die meisten Gasgrills haben noch einen Warmhalterost und manche haben einen Seitenbrenner mit Kochplatte.

Der Zündmechanismus ist meistens eine Piezozündung, manche Hersteller setzen aber auch auf andere Zündverfahren. Der Cross-over Mechanismus ist dabei sehr bequem, weil nur eine Flamme mittels Zündmechanismus gezündet werden muss und die anderen dann von diesem sozusagen gezündet werden, wenn man den Brennerknopf dreht.

Die stufenlose Temperatureinstellung mittels Drehknopf ermöglicht die freie Einstellung der Hitze im Grill. Wer mit geschlossenem Deckel grillt, zum Beispiel beim indirekten Grillen, der hat bei den guten Modellen einen im Deckel integrierten Grillthermometer. Damit kann man immer die Grilltemperatur und die Hitze im Innenraum des Garraums ablesen.

Integriertes Grillthermometer im Deckel

Integriertes Grillthermometer im Deckel

Noch besser ist ein ist ein separates Grillthermometer, mit dem man die Temperatur im Grillgut und im Grillraum messen kann und mittels Funk auf sein Display übertragen kriegt. So hat man immer die perfekten Kerntemperaturen und Gartemperaturen im Blick und hat auch eine Alarmfunktion, um auf voreingestellte Werte hinzuweisen. Diese Funkthermometer sind gerade für indirektes Grillen mit längeren Einheiten sehr zu empfehlen. Hier findet ihr unseren Grillthermometer Test, mit den besten Grillthermometern.

Stärken und Schwächen eines Gasgrills im Vergleich zum Holzkohlegrill

Die Frage ob man nun besser auf einem Gasgrill oder einem Holzkohlegrill grillen soll, wird in manchen Grillforen zu einer Glaubensfrage hochstilisiert. Unserer Meinung nach total übertrieben. Die meisten rationalen Argumente für das Holzkohlegrillen sind frei aus der Luft gegriffen und entbehren bei näherem Blick jeder Grundlage.

Beispielsweise die immer wieder aufkommende Behauptung ein Steak von einem Holzkohlegrill würde einfach besser schmecken. Das ist totaler Unsinn und wurde schon dutzendfach widerlegt. Trotzdem halten sich solche Gerüchte natürlich hartnäckig unter den Anhängern des Holzkohlegrills.

Rational betrachtet hat der Gasgrill einen wesentlichen Vorteil: er ist sehr schnell einsatzbereit und auch bei längeren Grillabenden muss keine Holzkohle nachgelegt werden und ständig auf die richtige Hitze im Grill geachtet werden. Das Grillergebnis ist unserer Meinung nach bei einem guten Griller genau das Gleiche. Wir sehen eher Vorteile beim Gasgrill – gerade bei Anfängern und leicht fortgeschrittenen Grillern. Denn es ist viel einfacher einen Gasgrill auf die richtige Temperatur zu bringen und vor allem auch da zu halten, als bei einem Holzkohle Modell.

Hier braucht man schon sehr viel mehr Geschick und Know-how, um die perfekten Gartemperaturen zu erreichen und zu halten. Außerdem kennen sie ja sicher die Grillmeister, die mit chemischen Anzündern und teilweise sogar mit lebensgefährlichem Brennspiritus ihren Holzkohlegrill in Gang bringen. Die vielen 1000 Grillunfälle jedes Jahr gehen meistens auf das Konto dieser Griller. An Gasgrills ist die Sicherheit viel höher, denn sowohl das Zünden als auch das Ausmachen und Abkühlen ist einfacher und schneller.

Rauchentwicklung beim Grillen – In Wohngebieten immer ein Thema

Dazu kommt ein weiterer gewichtiger Vorteil: die Rauchentwicklung beim Grillen mit Gas ist nahezu nicht vorhanden. Bei einem Holzkohlegrill raucht der ganze Garten und der Gestank zieht zu den Nachbarn. Wer auf seinem Balkon grillt in einem Mehrfamilienhaus der ist mit einem Holzkohlegrill schlechter bedient! Denn der Qualm und Rauch zieht gerade im Sommer garantiert durchs Fenster seiner über ihm wohnenden Nachbarn und damit ist der Streit vorprogrammiert. Hunderte von Klagen jedes Jahr vor deutschen Gerichten zeigen, dass dies einfach nur ein Faktum ist. Mit einem Gasgrill passiert das nicht.

Nachteil des Gasgrills

Der einzige größere Nachteil eines Gasgrills liegt in seiner Unhandlichkeit. Denn gute Gasgrills haben nicht nur ein hohes Eigengewicht, sondern auch die Gasflasche muss transportiert werden. Hier braucht man natürlich viel Platz im Fahrzeug und bei einem Camping Modell ist auch die Zuladung immer ein Thema beim Transport eines Gasgrills mit Gasflasche und Zubehör.

Hier ist natürlich auch der Sicherheitsfaktor relevant. Wer mit seinem kleinen Holzkohlegrill im Kofferraum zum Badesee fährt, der hat kein Sicherheitsrisiko im Auto. Wer allerdings mit einem mobilen Gasgrill und einer kleinen Gasflasche im Auto einen Unfall macht, der hat ein 5 Kilo Wurfgeschoss hinten im Kofferraum. Allerdings gibt es hier natürlich auch schöne, handliche Gaskartuschen, mit denen beispielsweise der Weber Q100 betrieben werden kann. Trotzdem hat für diese Anwendungszwecke meiner Meinung nach der Holzkohlegrill leichte Vorteile.

Die Testfaktoren bei uns im Test

Jeder Gasgrill wird genau getestet!

Jeder Gasgrill wird genau getestet!

Damit Sie sich ein Bild machen können von der Bewertung und den Testfaktoren bei uns im Testbericht, haben wir hier einmal die für uns relevanten Faktoren zur Einstufung eines Gasgrills aufgeführt.

Ausstattung und Verarbeitung

Oft genügt ein Blick: man fasst an den Brennerregler oder an die Grillhaube und der ganze Grill wackelt und knarrt. Das können Sie übrigens auch mal versuchen, wenn sie sich vor Ort einen Grill anschauen. Lassen Sie von solchen Modellen gleich die Finger, sie sind weder einen zweiten noch einen dritten Blick wert! Es gibt nichts problematischeres als einen instabilen und wackligen Gasgrill oder Holzkohlegrill auf ihrer Terrasse. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch ein sicherheitsrelevanter Aspekt.

Denn man kann nie ausschließen, dass mal ein Kind oder auch ein Erwachsener am Grill hängenbleibt und wenn das ganze Ding dann gleich zusammen klappt, dann ist das ein Problem. Also betrachten wir erst einmal die Materialqualität und die Verarbeitung. Ist der Grill robust und kompakt. Schließt die Grillhaube ohne dass gleich der ganze Grill anfängt zu wackeln? Sind die Kanten gut verarbeitet und alle schön abgeschliffen? Und noch einige andere Punkte. Wie laufen die Rollen und kann man den Gasgrill überhaupt alleine weg bringen, denn manche Modelle knicken dann schon fast ab.

Bei der Ausstattung betrachten wir vor allem folgende Aspekte:

  • Wie viele Brenner hat der Grill?
  • Wie ist die Einstellmöglichkeit der Grilltemperatur?
  • Wie ist die Hitzeverteilung und Hitzeentwicklung bei geschlossener Grillhaube?
  • Haben wir ein gutes Grillthermometer eingebaut?
  • Wie arbeitet die Zündung?
  • Welche Maximaltemperaturen kann man bei einer definierten Außentemperatur erreichen?
  • Aus welchem Material und wie ist der Grillrost verarbeitet? Ist er mehrteilig und leicht zu reinigen?
  • Wie groß ist die Grillfläche?
  • Gibt es eine Warmhalterost bzw. Warmhaltebereich um bereits fertiges Grillgut warm zu halten?
  • Gibt es eventuell einen Seitenbrenner mit Kochstelle?
  • Sind die Brenner vor herabtropfendem Fett geschützt, um Flammenbildung zu vermeiden?
  • Werden Keramiksteine oder Lavasteine benutzt oder handelt es sich um ein Metallsystem?
  • Wie sieht es mit der Standfestigkeit des Rollwagens aus?
  • Welches Zubehör in welcher Qualität wird mitgeliefert?
  • Welches Zubehör ist separat erhältlich?

Das sind die wesentlichen Punkte, die wir bei der Ausstattung und den Features und Funktionen prüfen. Hier handelt es sich natürlich in der Regel um einen relativen Vergleich. Wir müssen einfach die Unterschiede zwischen den verschiedenen Grills abwägen und bewerten.

Handhabung und Bedienung als Testkriterium

Unter Handhabung und Bedienung fallen dann so Punkte wie:

  • Montageaufwand,
  • Reinigungsaufwand,
  • Einstellmöglichkeiten beim Grillen
  • Wie leicht lässt sich der Grillrost entnehmen und reinigen?
  • Lassen sich die Aluschienen über den Brennern leicht einsetzen und entfernen?
  • Wie sieht es mit der Fettabtropfschale aus? Lässt sich diese leicht entnehmen und ist sie gut beschichtet, um eine Reinigung einfach zu machen.
  • Lässt sich der Unterschrank leicht öffnen und schließen?
  • Ist der Abstellplatz für die Gasflasche gut gewählt?
  • Und natürlich: Wie ist die Grillerfahrung am Gasgrill?

Das Grillergebnis – wichtigster Faktor im Test

Putenbrust vom Grill

Putenbrust vom Grill

Natürlich bringt einem das obengenannte überhaupt nichts, wenn der Grill keine guten Steaks und Würste grillt. Allerdings sprechen wir von Faktoren, die natürlich auch wieder durch die obengenannten Punkte – unter der Ausstattung und Funktionen abhängig sind. Ein sehr guter Gasgrill muss natürlich auch gut bedient werden.

Trotzdem gibt es bei manchen Zubereitungen natürlich Unterschiede, denn die maximale Hitzeentwicklung und Hitzeverteilung variiert stark bei einem guten zu einem schlechten Grill. Manche Billiggrills erreichen nicht mal die notwendigen Temperaturen, um ein gutes Grillergebnis zu erreichen. Wichtig ist das die Steaks, Würste und Co. einfach super schmecken wenn sie auf dem Gasgrill zubereitet werden. Und das natürlich richtig!

Erfahrungen und Bewertungen der Kunden

Für uns ganz entscheidend beim Test von Gasgrills ist immer auch die Auswertung der Bewertungen und Erfahrungen auf den Shopping-Plattformen und den Bewertungsseiten im Internet. Denn das ist heute ja ein wirklich starkes Argument für oder gegen ein Modell. Zu Zeiten wo es das noch nicht gab war es wirklich schwer die Erfahrungen von anderen Käufern zu bekommen.

Heute reicht eine gezielte Suche und schon kann man nachlesen, was andere von diesem Grill halten. Natürlich darf man sich nicht immer gleich von einer Aussage begeistern oder abschrecken lassen. Leider sind jier auch viele Meinungsmacher unterwegs, die teilweise auch dafür bezahlt werden. Aber wenn man ein Modell, wie unseren Testsieger vor sich hat, der Hunderte von Bewertungen mit sehr positiven Erfahrungsberichten hat, dann kann man von der Authentizität ausgehen. Testet man den Gasgrill dann selber, dann findet man natürlich das Lob wieder. Wir machen uns die Arbeit die Erfahrungsberichte der Käufer auszuwerten und für sie zusammenzufassen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Wesentlich für uns bei der Erstellung eines Testberichtes ist natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Gasgrills. Wir erwarten bei einem 800 € Modell einfach viel mehr, als bei einem 250 € Grill. Wer darüber nachdenkt einen Gasgrill für 100 € zu kaufen, dem wünschen wir viel Freude. Sowas ist unserer Meinung nach verschwendetes Geld und dann sollte man lieber mit Holzkohle grillen. Ein guter Gasgrill hat einfach seinen Preis und wer nicht bereit ist diesen zu bezahlen, der sollte sich im Nachhinein nicht ärgern. Wer spart kauft doppelt ist hier die Devise!

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