Gasgrill Test 2022 – die Testsieger im Vergleich

Artikel aktualisiert am von Alex

Gasgrills werden immer beliebter in Deutschland und anderen Ländern. Waren früher Holzkohlegrills die unangefochtene Nummer eins, so hat der Gasgrill schon längst aufgeholt. Statistiken zeigen, dass beide Grillarten auf Kopfhöhe bei den Marktanteilen sind. Ich befasse mich überwiegend mit Gasgrills, aber habe ich habe auch Holzkohlegrills und andere Grills getestet.

Weber Gasgrill aus dem Test
Weber Gasgrill aus dem Test

Hier schauen wir uns die meiner Meinung nach besten Gasgrills im Test genau an und zeigen Ihnen Stärken, Schwächen und Ausstattungsmerkmale der Testsieger. Alle hier in der Rangliste vorkommenden Gasgrills sind hervorragende Modelle und gehören zu den besten, die sie für Geld kaufen können. Aber natürlich gibt es noch kleine Unterschiede, die die Reihenfolge in den Testergebnissen beeinflussen.

Die besten Gasgrills

Hier sind die meiner Meinung nach besten Gasgrills aus den Testberichten. Beachten muss man natürlich, dass der Preis und damit das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Gasgrills hier eine ganz entscheidende Rolle spielt. Denn wenn Sie sich einen Grill kaufen für 100 €, dann können sie einfach nicht die gleiche Qualität und das gleiche Grillergebnis erwarten, wie bei einem Modell für 600 oder 700 €.

Denn bei den Gasgrills zeigt sich immer wieder, dass es nach oben preislich kaum eine Grenze gibt. Luxusgrills kosten teilweise mehrere 1000 €. Da dies meiner Meinung nach nur eine ganz kleine Zielgruppe betrifft, beschränke ich mich bei den Tests auf Gasgrills bis maximal 1000 €.

Durch den Testfaktor Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtige ich die unterschiedlichen Preise. D.h. auch ein sehr günstiger Gasgrill, wie das Modell von Taino oder Profi Cook, kann bei mir durchaus in den vorderen Platzierungen auftauchen.

Während die Profi-Griller natürlich überhaupt keine Kompromisse eingehen wollen, so ist das für 99 % der Hobby-Griller absolute Geldverschwendung. Ist der Grill im Garten nicht gerade ein Statussymbol, dann tut es für fast alle deutsche Gärten ein bezahlbares und gutes Modell.

Platz 1: Burnhard Big Fred Gasgrill mit erstklassigen Grillergebnissen und Ausstattung

Burnhard Big Fred Deluxe Brenner
Die leistungsstarken Brenner und der 900°C Infrarot-Brenner beim Big Fred Deluxe

Den Burnhard Big Fred gibt es in drei verschiedenen Varianten. Die Modelle sind:

  • Burnhard Big Fred Basic (ohne 900° C Zone)
  • Burnhard Big Fred Deluxe (mit 900° C Keramik-Brenner)
  • Burnhard Big Fred Black Series (mit 900° C Keramik-Brenner und edle, schwarze Optik)

Diese unterscheiden sich in der Ausstattung, der Optik (Black Series) und natürlich auch im Preis. Der erstklassige Gasgrill ist mein aktueller Testsieger. In meinem Produktcheck habe ich mir alle 3 Modelle genau angesehen. Aktuell ist meiner Meinung nach in dieser Preisklasse kein besserer Gasgrill zu bekommen. Meine Testnote ist Sehr Gut (1,2)

Starke Edelstahlbrenner und 900° Zone

Burnhard Big Fred Deluxe
Der Burnhard Big Fred Deluxe im Produktcheck

Der Big Fred bietet hochwertige Materialien, saubere Verarbeitung und Robustheit. Am wichtigsten sind jedoch die hervorragenden Ergebnisse beim Grillen. Mit dem Big Fred Deluxe und Big Fred Black Series bekommt man zusätzlich zu den sehr starken Edelstahl-Brennern (3,5 kW pro Brenner) noch eine 900° Zone.

Hier handelt es sich um einen Keramik-Infrarot-Brenner mit außergewöhnlich hoher Leistung. Damit lassen sich saftige Steaks mit krosser Kruste zubereiten. Wer auf den Hochleistungs-Brenner verzichten kann, der kann mit dem Big Fred Basic etwas Geld sparen.

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Alle Details zu diesem Gasgrill Testsieger in meinem Produktcheck: Burnhard Big Fred Gasgrill im Check >>

Platz 2: Taino Black mit leistungsstarken Edelstahl-Brennern und 800° C Sear-Zone

Taino-Black 4 +1
Der Taino Black 4+1 mit 800°C Zone und Seitenkocher

Der Taino Black ist ein hervorragender Gasgrill in seiner Preisklasse. Im Gegensatz zu den Modellen aus der Vorsaison stößt Taino hier in die Premium-Klasse vor. Trotzdem ist der Preis im Vergleich mit anderen Herstellern noch im günstigen Bereich. Denn die Ausstattung ist sehr gut.

In 15 Minuten auf 300°C mit starken 3,5 kW Brennern

Denn der Taino Black heizt mit den 3,5 kW Edelstahl-Brennern ordentlich ein. In den Erfahrungsberichten bestätigen viele Käufer die sehr schnelle und hohe Hitzeentwicklung auf der Grillfläche. Das ist einfach sehr gut.

Hochwertige Grillroste aus Gusseisen

Dazu kommen sehr gute Gussroste, die einfach ei guten Gasgrills vorhanden sein sollten. Denn ein Gusseisen-Grillrost bringt einfach viel bessere Grillergebnisse bei Steaks, Fisch und Würstchen. Kein Vergleich zu einem billigen Edelstahl-Grillrost.

800°C Zone für perfekte Steaks

Den Black Gasgrill gibt es in 3 verschiedenen Modellvarianten (mehr dazu in meinem Produktcheck). Bei den Modellen Black 3 + 1 und 4 + 1 ist ein Hochleistungs-Infrarot-Brenner eingebaut, der bis zu 800° C erreicht. damit lässt sich Fisch und Fleisch scharf anbraten. Innen saftig zart, außen kross und knusprig. Das ist das Ergebnis beim Grillen auch einem solchen Keramik-Sear-Brenner.

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Platz 3: Testsieger bei Preis-Leistung- ProfiCook PC-GG 1209

Profi Cook PC-GG 1219
Der Profi Cook PC-GG 1219 beim Grillen

Die Gasgrills der PC-GG Modellreihe vom Hersteller Profi Cook sind meine aktuellen Preis-Leistungssieger. Die neuen Modelle für die Grillsaison 2022 sind:

  • Profi Cook PC-GG 1219 (3 Brenner und 1 Seitenkocher)
  • PC-GG 1128 (2 Brenner)
  • PC-GG 1206 (4 Brenner und 1 Keramikbrenner mit bis zu 850 °C (Sears-Zone))
  • PC-GG 1181 (4 Brenner und 1 Seitenkocher)

Diese unterscheiden sich in den Ausstattungsmerkmalen, Anzahl der Brenner, Infrarot-Keramikbrenner und natürlich dem Preis. Die genauen Unterschiede und Stärken und Schwächen habe ich in meinem Produktcheck ausführlich vorgestellt (zum Profi Cook Gasgrill).

Starke Grill-Leistungen durch gute Hitze

Der gute Gussrost beim PC-GG 1128

Wer beim Kauf eines Gasgrills an der falschen Ecke spart, der endet mit einer schwachen Hitze unter der Grillhaube. Viele kennen sich mit diesem Thema nicht aus und achten beim Kauf nicht darauf. Spätestens wenn dann aber ein Steak zubereitet werden soll, werden die Gesichter lang. Anstatt ein knuspriges, krosses Steak bekommt man auf diesen Billig-Grills eher ein gegartes Stück Fleisch. Und das dauert ewig.

Deshalb bin ich vom Profi Cook Gasgrill ziemlich begeistert. Denn trotz des günstigen Preises bekommt man hier Edelstahlbrenner mit einer Leistung von 3,3 kW pro Brenner. Bei den billigen Modellen ist man hier meistens mit 2 – 2,5 kW dabei und das bringt einfach nicht genug Hitze. Der Profi Cook Grill hingegen kann durch die starken Brennerleistungen sehr schnell hohe Temperaturen unter der Grillhaube erzeugen. Und das bringt einfach sehr gute Ergebnisse beim Grillen. Testnote Sehr Gut.

Infrarot-Keramikbrenner mit bis zu 850 °C

Infrarot-Keramik-Brenner beim PC-GG 1206
Die 850°C Zone auf dem Infrarot-Keramik-Brenner beim PC-GG 1206

Beim Profi Cook PC-GG 1206 bekommt man noch einen Keramikbrenner in der rechten Seitenablage dazu. Dieser erreicht bis zu 850 °C und ermöglicht das perfekte Steak mit einer krossen, super leckeren Kruste. Zwar zahlt man für dieses Modell natürlich etwas mehr, aber für dieses Ausstattungsmerkmal ist es wirklich sehr günstig.

Guter Gussrost für leckeres Grillen

Gussroste beim PC-GG 1206

Auch wenn sich viele mit einem Edelstahl-Grillrost zufrieden geben, so ist der König der Grillroste ganz einfach ein Gussrost. Wer bereits einmal Einen hatte, der wird nie wieder darauf verzichten. Die Grillergebnisse sind einfach viel besser, die Wärmespeicherung extrem gut und Fleisch, Fisch und Würstchen schmecken viel besser.

Bei den Grills von Profi Cook ist tatsächlich ein guter Gussrost mit dabei. Natürlich handelt es sich hier nicht um den besten Gussrost, aber es ist ein guter Gusseisen-Grillrost. Das ist für diesen Preis außergewöhnlich.

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Alle Details zu den Profi Cook Gasgrills findest Du in meinem Produktcheck: zum Profi Cook PC-GG

Platz 4: Landmann Rexon 3.0 PTS im Test – der Testsieger bei Stiftung Warentest

Landmann Rexon 3.0 frontal
Der Landmann Rexon 3.0 ist der Gasgrill Testsieger bei Stiftung Warentest

Der sehr gute Gasgrill von Landmann ist ein aktueller Testsieger bei Stiftung Warentest. Im Gasgrill Test vom Mai 2019 konnte sich der Landmann Rexon 3.0 PTS überzeugend durchsetzen. Insgesamt waren 8 Grillwagen im Testbericht.

Aber auch schon vor diesem Testsieg habe ich Landmann Grills immer empfohlen. Ich selber habe schon 2 davon gehabt und einen benütze ich aktuell noch. Allerdings habe ich den Triton.

Ich denke aber, dass es bald wieder Zeit wird für einen neuen Gasgrill und dann fällt meine Wahl höchstwahrscheinlich auf den Rexon von Landmann. Denn er hat einfach überzeugende Ausstattungsmerkmale und hat nicht nur bei den Testern der Stiftung Warentest mit den besten Grillergebnissen überzeugt.

Und was sollte man ansonsten von einem guten Grill erwarten? Genau: Steaks, Würstchen und anderes Grillgut muss einfach perfekt werden. Und zwar bei direktem und bei indirektem Grillen (mehr dazu).

PTS für eine perfekte Wärmeverteilung auf dem Grillrost

Die Besonderheit beim Landmann Grill ist das System PTS vom Hersteller. Deshalb haben diese Grills (und viele andere Grills von Landmann) nach der Modellbezeichnung auch noch den Begriff PTS stehen. Das PTS-System sorgt für eine nahezu perfekte Wärmeverteilung auf dem Grill. Das ist extrem wichtig für gute Grillergebnisse. Ein Grund wieso der Grill im Test überzeugen konnte.

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Alle Informationen zum Grill findest Du in meinem Bericht:

zum Landmann Rexon 3.0 PTS

Resümee zu den Testsiegern

Drehschalter am Gasgrill
Drehschalter am Gasgrill

Die in unserer Bestenliste aufgeführten Testsieger unter den Gasgrills zeichnen sich alle aus durch ihre große Beliebtheit bei den Kunden und sehr gute Qualität. Von der Qualität muss nur der Profi Cook leichte Abstriche in Kauf nehmen. Das ist einfach seinem günstigen Preis geschuldet. Der Taino Gasgrill und der Outdoorchef City 420 G heben sich allerdings von der Konkurrenz ab.

Sie sind einfach noch mal einen Tick besser als die anderen hier aufgeführten Modelle. Natürlich hat das auch seinen Preis und jeder Interessent an einem neuen Gasgrill muss sich einfach darüber klar werden, ob er bereit ist dafür etwas mehr Geld auszugeben oder nicht. Unsere Erfahrung dazu ist: der Impuls bei der Anschaffung eines neuen Modells ist natürlich immer etwas Geld zu sparen. Zumindest unter den „Normalsterblichen“. Uns geht das jedes Mal auch so!

Sparen bedeutet oft doppelt kaufen

Allerdings muss man hier wirklich sagen, dass man sich dann teilweise jahrelang ärgert. Da man einen Grill nicht alle zwei Jahre neu kauft – in der Regel – sollte man hier durchaus lieber etwas mehr ausgeben und dann freut man sich jahrelang über sein Grillfleisch, Würstchen und Co.. Wer noch größere Ambitionen hat beim Grillen und sich an Grillrezepte wagt, die für Normalos nichts mehr sind, der sollte ohnehin nicht lange überlegen und zu einem sehr guten Grill greifen. Denn wer sich ein Billigmodell aus dem Baumarkt oder dem Internet kauft, der wird damit nicht lange glücklich sein. So zumindest unsere Meinung!

Für Einsteiger unter den Gasgrillern haben wir im folgenden noch einmal einige Informationen zusammengefasst zum Thema Grillen mit Gas.

Wie funktioniert eigentlich ein Gasgrill?

Wie der Name schon sagt wird ein Gasgrill mit Flüssiggas betrieben. Hier kommt in der Regel Propangas zum Einsatz. In manchen Fällen wird auch Butangas eingesetzt. Das flüssige Gas, egal ob Propan oder Butan, wird mit der Gasflasche transportiert und Gasflaschen gibt es eigentlich in jedem Campingzubehörmarkt und in jedem Baumarkt. Auch auf den Campingplätzen im Urlaub findet man immer Gasflaschen zum Tausch.

Voraussetzung ist natürlich das man eine Standardgröße sein Eigen nennt. Wer mit einer Alugasflasche auf einen Campingplatz in Italien oder Spanien geht, der wird es schwer haben ein Tauschmodell zu bekommen. Besser sind hier die Stahlgasflaschen mit 5 Kilo oder 11 Kilo, die sie nahezu überall austauschen können. Die fünf Kilo ist sie allerdings noch mal im Vorteil.

Gasgrill-Check Tipp: Mehr Infos zur Sicherheit und dem richtigen Umgang mit Gasflaschen beim Grillen bekommst Du im folgenden Artikel: Mehr Infos zur Gasflasche >>

Ein Gasgrill selber besteht – ähnlich wie ein Holzkohlegrill – aus einem Grillwagen, auf dem der Grill mit Deckel aufgebracht ist. Der Grillrost ist meistens aus emailliertem Stahl oder Gusseisen und auf diesem legt man die Steaks, Würste und anderes Grillgut.

Aluschiene über einem Brenner
Aluschiene über einem Brenner

Das Gas wird über den Druckminderer durch den Gasschlauch zu den Brennern transportiert, wo mittels einer eines Zündmechanismus die Gasflamme angemacht wird. Über den einzelnen Brennern befinden sich meist Aluschienen um Fetttropfen in die offene Flamme und damit Flammenbildung zu vermeiden.

Je nach Größe des Gasgrills variiert die Brenneranzahl von einem Brenner bis hin zu teilweise 7 und mehr Brennern. Das bringt allerdings nicht mehr viel für den „Normalsterblichen„. Wir empfehlen einen Gasgrill mit mindestens zwei, besser drei Brennern. Die meisten Gasgrills haben noch einen Warmhalterost und manche haben einen Seitenbrenner mit Kochplatte.

Der Zündmechanismus ist meistens eine Piezozündung, manche Hersteller setzen aber auch auf andere Zündverfahren. Der Cross-over Mechanismus ist dabei sehr bequem, weil nur eine Flamme mittels Zündmechanismus gezündet werden muss und die anderen dann von diesem sozusagen gezündet werden, wenn man den Brennerknopf dreht.

Die stufenlose Temperatureinstellung mittels Drehknopf ermöglicht die freie Einstellung der Hitze im Grill. Wer mit geschlossenem Deckel grillt, zum Beispiel beim indirekten Grillen, der hat bei den guten Modellen einen im Deckel integrierten Grillthermometer. Damit kann man immer die Grilltemperatur und die Hitze im Innenraum des Garraums ablesen.

Integriertes Grillthermometer im Deckel
Integriertes Grillthermometer im Deckel

Noch besser ist ein ist ein separates Grillthermometer, mit dem man die Temperatur im Grillgut und im Grillraum messen kann und mittels Funk auf sein Display übertragen kriegt. So hat man immer die perfekten Kerntemperaturen und Gartemperaturen im Blick und hat auch eine Alarmfunktion, um auf voreingestellte Werte hinzuweisen. Diese Funkthermometer sind gerade für indirektes Grillen mit längeren Einheiten sehr zu empfehlen. Hier findet ihr unseren Grillthermometer Test, mit den besten Grillthermometern.

Stärken und Schwächen eines Gasgrills im Vergleich zum Holzkohlegrill

Die Frage ob man nun besser auf einem Gasgrill oder einem Holzkohlegrill grillen soll, wird in manchen Grillforen zu einer Glaubensfrage hochstilisiert. Unserer Meinung nach total übertrieben. Die meisten rationalen Argumente für das Holzkohlegrillen sind frei aus der Luft gegriffen und entbehren bei näherem Blick jeder Grundlage.

Beispielsweise die immer wieder aufkommende Behauptung ein Steak von einem Holzkohlegrill würde einfach besser schmecken. Das ist totaler Unsinn und wurde schon dutzendfach widerlegt. Trotzdem halten sich solche Gerüchte natürlich hartnäckig unter den Anhängern des Holzkohlegrills.

Rational betrachtet hat der Gasgrill einen wesentlichen Vorteil: er ist sehr schnell einsatzbereit und auch bei längeren Grillabenden muss keine Holzkohle nachgelegt werden und ständig auf die richtige Hitze im Grill geachtet werden. Das Grillergebnis ist unserer Meinung nach bei einem guten Griller genau das Gleiche. Wir sehen eher Vorteile beim Gasgrill – gerade bei Anfängern und leicht fortgeschrittenen Grillern. Denn es ist viel einfacher einen Gasgrill auf die richtige Temperatur zu bringen und vor allem auch da zu halten, als bei einem Holzkohle Modell.

Hier braucht man schon sehr viel mehr Geschick und Know-how, um die perfekten Gartemperaturen zu erreichen und zu halten. Außerdem kennen sie ja sicher die Grillmeister, die mit chemischen Anzündern und teilweise sogar mit lebensgefährlichem Brennspiritus ihren Holzkohlegrill in Gang bringen. Die vielen 1000 Grillunfälle jedes Jahr gehen meistens auf das Konto dieser Griller. An Gasgrills ist die Sicherheit viel höher, denn sowohl das Zünden als auch das Ausmachen und Abkühlen ist einfacher und schneller.

Rauchentwicklung beim Grillen – In Wohngebieten immer ein Thema

Tipps & Tricks IllustrationDazu kommt ein weiterer gewichtiger Vorteil: die Rauchentwicklung beim Grillen mit Gas ist nahezu nicht vorhanden. Bei einem Holzkohlegrill raucht der ganze Garten und der Gestank zieht zu den Nachbarn. Wer auf seinem Balkon grillt in einem Mehrfamilienhaus der ist mit einem Holzkohlegrill schlechter bedient! Denn der Qualm und Rauch zieht gerade im Sommer garantiert durchs Fenster seiner über ihm wohnenden Nachbarn und damit ist der Streit vorprogrammiert. Hunderte von Klagen jedes Jahr vor deutschen Gerichten zeigen, dass dies einfach nur ein Faktum ist. Mit einem Gasgrill passiert das nicht.

Nachteil des Gasgrills

Der einzige größere Nachteil eines Gasgrills liegt in seiner Unhandlichkeit. Denn gute Gasgrills haben nicht nur ein hohes Eigengewicht, sondern auch die Gasflasche muss transportiert werden. Hier braucht man natürlich viel Platz im Fahrzeug und bei einem Camping Modell ist auch die Zuladung immer ein Thema beim Transport eines Gasgrills mit Gasflasche und Zubehör.

Hier ist natürlich auch der Sicherheitsfaktor relevant. Wer mit seinem kleinen Holzkohlegrill im Kofferraum zum Badesee fährt, der hat kein Sicherheitsrisiko im Auto. Wer allerdings mit einem mobilen Gasgrill und einer kleinen Gasflasche im Auto einen Unfall macht, der hat ein 5 Kilo Wurfgeschoss hinten im Kofferraum. Allerdings gibt es hier natürlich auch schöne, handliche Gaskartuschen, mit denen beispielsweise der Weber Q100 betrieben werden kann. Trotzdem hat für diese Anwendungszwecke meiner Meinung nach der Holzkohlegrill leichte Vorteile.

Die Testfaktoren bei uns im Test

Jeder Gasgrill wird genau getestet!
Jeder Gasgrill wird genau getestet!

Damit Sie sich ein Bild machen können von der Bewertung und den Testfaktoren bei uns im Testbericht, haben wir hier einmal die für uns relevanten Faktoren zur Einstufung eines Gasgrills aufgeführt.

Ausstattung und Verarbeitung

Oft genügt ein Blick: man fasst an den Brennerregler oder an die Grillhaube und der ganze Grill wackelt und knarrt. Das können Sie übrigens auch mal versuchen, wenn sie sich vor Ort einen Grill anschauen. Lassen Sie von solchen Modellen gleich die Finger, sie sind weder einen zweiten noch einen dritten Blick wert! Es gibt nichts problematischeres als einen instabilen und wackligen Gasgrill oder Holzkohlegrill auf ihrer Terrasse. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch ein sicherheitsrelevanter Aspekt.

Denn man kann nie ausschließen, dass mal ein Kind oder auch ein Erwachsener am Grill hängenbleibt und wenn das ganze Ding dann gleich zusammen klappt, dann ist das ein Problem. Also betrachten wir erst einmal die Materialqualität und die Verarbeitung. Ist der Grill robust und kompakt. Schließt die Grillhaube ohne dass gleich der ganze Grill anfängt zu wackeln? Sind die Kanten gut verarbeitet und alle schön abgeschliffen? Und noch einige andere Punkte. Wie laufen die Rollen und kann man den Gasgrill überhaupt alleine weg bringen, denn manche Modelle knicken dann schon fast ab.

Bei der Ausstattung betrachten wir vor allem folgende Aspekte:

  • Wie viele Brenner hat der Grill?
  • Wie ist die Einstellmöglichkeit der Grilltemperatur?
  • Wie ist die Hitzeverteilung und Hitzeentwicklung bei geschlossener Grillhaube?
  • Haben wir ein gutes Grillthermometer eingebaut?
  • Wie arbeitet die Zündung?
  • Welche Maximaltemperaturen kann man bei einer definierten Außentemperatur erreichen?
  • Aus welchem Material und wie ist der Grillrost verarbeitet? Ist er mehrteilig und leicht zu reinigen?
  • Wie groß ist die Grillfläche?
  • Gibt es eine Warmhalterost bzw. Warmhaltebereich um bereits fertiges Grillgut warm zu halten?
  • Gibt es eventuell einen Seitenbrenner mit Kochstelle?
  • Sind die Brenner vor herabtropfendem Fett geschützt, um Flammenbildung zu vermeiden?
  • Werden Keramiksteine oder Lavasteine benutzt oder handelt es sich um ein Metallsystem?
  • Wie sieht es mit der Standfestigkeit des Rollwagens aus?
  • Welches Zubehör in welcher Qualität wird mitgeliefert?
  • Welches Zubehör ist separat erhältlich?

Das sind die wesentlichen Punkte, die wir bei der Ausstattung und den Features und Funktionen prüfen. Hier handelt es sich natürlich in der Regel um einen relativen Vergleich. Wir müssen einfach die Unterschiede zwischen den verschiedenen Grills abwägen und bewerten.

Handhabung und Bedienung als Testkriterium

Unter Handhabung und Bedienung fallen dann so Punkte wie:

  • Montageaufwand,
  • Reinigungsaufwand,
  • Einstellmöglichkeiten beim Grillen
  • Wie leicht lässt sich der Grillrost entnehmen und reinigen?
  • Lassen sich die Aluschienen über den Brennern leicht einsetzen und entfernen?
  • Wie sieht es mit der Fettabtropfschale aus? Lässt sich diese leicht entnehmen und ist sie gut beschichtet, um eine Reinigung einfach zu machen.
  • Lässt sich der Unterschrank leicht öffnen und schließen?
  • Ist der Abstellplatz für die Gasflasche gut gewählt?
  • Und natürlich: Wie ist die Grillerfahrung am Gasgrill?

Das Grillergebnis – wichtigster Faktor im Test

Das Branding beim Grillen auf Gusseisen wird besonders gut

Natürlich bringt einem das obengenannte überhaupt nichts, wenn der Grill keine guten Steaks und Würste grillt. Allerdings sprechen wir von Faktoren, die natürlich auch wieder durch die obengenannten Punkte – unter der Ausstattung und Funktionen abhängig sind. Ein sehr guter Gasgrill muss natürlich auch gut bedient werden.

Trotzdem gibt es bei manchen Zubereitungen natürlich Unterschiede, denn die maximale Hitzeentwicklung und Hitzeverteilung variiert stark bei einem guten zu einem schlechten Grill. Manche Billiggrills erreichen nicht mal die notwendigen Temperaturen, um ein gutes Grillergebnis zu erreichen. Wichtig ist das die Steaks, Würste und Co. einfach super schmecken wenn sie auf dem Gasgrill zubereitet werden. Und das natürlich richtig!

Erfahrungen und Bewertungen der Kunden

Erfahrungen der Kunden IllustrationFür uns ganz entscheidend beim Test von Gasgrills ist immer auch die Auswertung der Bewertungen und Erfahrungen auf den Shopping-Plattformen und den Bewertungsseiten im Internet. Denn das ist heute ja ein wirklich starkes Argument für oder gegen ein Modell. Zu Zeiten wo es das noch nicht gab war es wirklich schwer die Erfahrungen von anderen Käufern zu bekommen.

Heute reicht eine gezielte Suche und schon kann man nachlesen, was andere von diesem Grill halten. Natürlich darf man sich nicht immer gleich von einer Aussage begeistern oder abschrecken lassen. Leider sind jier auch viele Meinungsmacher unterwegs, die teilweise auch dafür bezahlt werden. Aber wenn man ein Modell, wie unseren Testsieger vor sich hat, der Hunderte von Bewertungen mit sehr positiven Erfahrungsberichten hat, dann kann man von der Authentizität ausgehen. Testet man den Gasgrill dann selber, dann findet man natürlich das Lob wieder. Wir machen uns die Arbeit die Erfahrungsberichte der Käufer auszuwerten und für sie zusammenzufassen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Wesentlich für uns bei der Erstellung eines Testberichtes ist natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Gasgrills. Wir erwarten bei einem 800 € Modell einfach viel mehr, als bei einem 250 € Grill. Wer darüber nachdenkt einen Gasgrill für 100 € zu kaufen, dem wünschen wir viel Freude. Sowas ist unserer Meinung nach verschwendetes Geld und dann sollte man lieber mit Holzkohle grillen. Ein guter Gasgrill hat einfach seinen Preis und wer nicht bereit ist diesen zu bezahlen, der sollte sich im Nachhinein nicht ärgern. Wer spart kauft doppelt ist hier die Devise!

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